MÄRKISCHES GILDEHAUS

Rani B. Knobel

Arbeitsweise

Malen ist ein Tanz ins Unbekannte.
Ist der Geist still, fließt die Schöpfungskraft, entsteht ein Kunstwerk aus der Gnade des Moments.

Die Sehnsucht nach dem „Eigentlichen“ hatte ich schon als Kind, diese Sehnsucht war und ist Antrieb und Motor meines Lebens; sie brachte mich zur Kunst, aber auch nach Indien. Schon mit 19 war ich das erste Mal in Indien, verbrachte immer wieder lange Monate dort, lebte im Buddhafield eines erleuchteten Mystikers. Die Monate dort addierten sich zu Jahren.
Später begann ich neben der Erforschung des Inneren auch die asiatischen Länder zu erkunden, reiste kreuz und quer durch Indien, besuchte Tempel und Ashrams, wanderte in Nepal, erkundete Bhutan, Thailand, Myanmar, Laos, Vietnam und Kambodscha. – Diese Eindrücke fließen in meine Kunst, ohne sich als realistische Abbilder darzustellen, es ist mehr die Energie; mehr der Duft als die Blüte.
Schönheit, Lebendigkeit, Heiterkeit und Frieden, der aus dem Inneren kommt, Transzendenz … all das wird (auch) durch Kunst erfüllt.
In der Entfaltung der Wirklichkeit, im steten Wandel der Realität, sind Bilder stets nur eine Momentaufnahme.  Eine Hingabe an den Prozess des Werdens, der Veränderung im Leben und der Kunst: Lebensbejahende Kunst –  von einem existenziellen Optimismus begleitet.
In den letzten Jahren entstanden außerdem  Illustrationen zu zwei CDs, zwei Liederbüchern, einer Kunst-Sammeltasse und Plakat-Motive sowie Teile des Bühnenbilds für 2 Theaterstücke.
 
Ein Strom aus Farben und Formen ergießt sich auf die Leinwand, und dabei entstehen Bilder voller Leichtigkeit, Wildheit, Lebendigkeit und Kraft. Ich erforsche, wie auf einer weißen Leinwand ein Bild entsteht, aus dem Nichts sich etwas herauskristallisiert, sich zusammenballt, sich wieder auflöst, das Bild sich im Lauf der Entstehung immer wieder verändert. – Diese Art zu Malen ist eine ständige Gratwanderung zwischen „Tun“ (doing) und „Zulassen“ (Letting go) und bringt eine große Wachheit für diesem Moment. – Was zum Schluss sichtbar bleibt, lässt noch die Ahnung über den Prozess zu, lädt den Betrachter ein, sich einzuschwingen, immer wieder neues zu entdecken.
Ein Bild zu malen: immer wieder ins Unbekannte, Ungeplante zu gehen. – Freiheit ! – Immer noch male ich auf dem Boden, genieße die Unbefangenheit, lasse die Pinsel tanzen und weiß doch durch Beobachtung und aus vielen Jahren Erfahrung, wie sich Materialien (meistens) verhalten, bekomme Geschenke aus dem Unaussprechlichen, experimentiere, lerne immer wieder dazu und vertraue dem Fluss. Oft werde ich gefragt, ob das Aquarelle seien, denn einige Bilder haben eine schwebende, transparente  Leichtigkeit. Aber Nein! Ich male mit Acryl, manchmal auch Tuschen auf Leinwand! Schichte und lasiere Farben, lasse Raum ….. und erkunde Form.
Manche Bilder brauchen Wochen mit immer neuen Schichten, ganz selten bekomme ich ein Bild geschenkt und es ist in einem Rutsch fertig.

Vita

1960geboren
1978Abitur, anschließend Studium der Bildhauerei an der Alanus Hochschule in Alfter.
Dazu kam das Studium der Psychologie an den Universitäten in Trier und Bielefeld.
2001Preisträgerin des Axa-Kunstpreises „Mensch und Mobilität“ mit dem Bild „Freedom to Move“
1991 – 2000Fortbildung und Zusammenarbeit mit der japanischen Malerin Meera Hashimoto
2002- 2011Atelier auf Ibiza, Mitglied im Artclub of Ibiza
Fortbildung bei Howard Rogovin, Prof. Emeritus der  University of Iowa, School of Art and Art History
2009Eröffnung des neuen Ateliers in Bad Belzig bei Berlin 

Einzelausstellungen (Auswahl)

2014 – Galerie Handschlag, Berlin
2012 – Galerie Handschlag, Berlin
2009 – Casa Colonial, Sta. Eularia, Ibiza
2006 – Sala Cultural, Sta. Eularia, Ibiza
2004 – Galeria „El Pintor“, Ibiza
2003 – Villa Del Monte, Ibiza
2001 – Bayerisches Wirtschaftsministerium, München
2000 – Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen
2000 – Gut Schermau, Schermau
2000 – Böhmler im Tal, München
1999 – Schloß Seefeld, Seefeld
1999 – Kreiskrankenhaus Wolfratshausen
1998 – Böswirth, München
1998 – Hotel Galeria, München

Gemeinschaftsausstellungen (Auswahl)

2018 – 2. Kunstbummel Bad Belzig
2018 – Luminale, Frankfurt/Main
2017 – „Jahreszeiten“, Alte Schule Wiesenburg
2017 – „Traum und Wirklichkeit“, Kunsthalle Wiesenburg
2017 – 1. Kunstbummel Bad Belzig
2016 – 9. Teltower Kunstsonntag, Teltow
2016 – „17. OFF ART“ , Brennabor Gallerie Brandenburg
2015 – „Faszination Natur“, Kunsthalle Wiesenburg
2015 – „Musenrausch“ , Coswig
2013 – „6. Teltower Kunstsonntag“, Bio-Malz Teltow
2012 – „Oh Tannenbaum!“, HFG Karlsruhe
2012 – 5. Teltower Kunstsonntag“, Bio-Malz Teltow
2012 – „16. OFF ART“, Brennabor Gallerie Brandenburg 
2012 – „Kap-Hoorn-Art IV.“, Bremen
2011 – „Teltower Kunstsonntag“, Bio-Malz Teltow
2011 – „15. OFF ART“, Brennabor Gallerie Brandenburg 
2011 – „Domingo del Arte“ Sta. Eularia, Ibiza
2010 – „Stadtansichten“, Kunsthalle Wiesenburg
2010 – „Domingo del Arte“ Sta. Gertrudis, Ibiza
2010 – „schwarz-weiß“, Kunsthalle Wiesenburg 
2009 – „Erotik – Exotik“, Kunsthalle Wiesenburg
2009 – „Domingo del Arte“ Sta. Gertrudis, Ibiza
2008 – „Feuer“, Kunsthalle Wiesenburg
2008 – „Domingo del Arte“ Sta. Eularia, Ibiza
2007 – „Noche del Arte“, San Carlos, Ibiza
2006 – „Ruta del Arte“, Ibiza
2006 – „Noche del Arte“, San Carlos, Ibiza
2005 – „Ruta del Arte“ Ibiza
2004 – „Noche del Arte“, San Carlos, Ibiza
2004 – „Ruta del Arte“ Ibiza
2003 – „Noche del Arte“, San Carlos, Ibiza
2002 – “Festival d’Art Singulier“, Roquvaire, Frankreich
2001 – “Ambiente: Le Aree Non Protette“, Galleria Credito Valtellinese, Italien
1999 – “Jungle / Garden” . Krishna House, Pune Indien
1998 – “Collective“, Meera Barn, Pune, Indien
1998 – “Ladies Artist from Munich“, Museum -Malta, Malta

Illustrationen und Bühnenbild

2018 – Coverillustration CD „Elderberry Song“
2015/16 – Illustrationen für „Nachbarschaftsliederbuch“ und CD, Hrg. Anke Bolz www.lebenslieder.org
2015 – Illustration für Plakat & Flyer und Teile des Bühnenbildes „Wie es euch gefällt“ – Regie Julia Strehler, Ensemble des Augenblicks im Rahmen des Kunstsommer Hoher Fläming
2014 – Illustration für Plakat & Flyer und Teile des Bühnenbildes „Ein Sommernachtstraum“ – Regie Julia Strehler, Ensemble des Augenblicks im Rahmen des Kunstsommer Hoher Fläming
2013 – Illustrationen für „Lieder für die stille Zeit“ Hrg. Anke Bolz ww.lebenslieder.org
2012 – Motiv der offiziellen Weihnachtstasse für „WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt“, Berlin


Harald Kriesel

Arbeistweise

Meine Landschaften sind keine Orte, die es in der Realität gibt.
Es sind idealisierte Landschaften mit realen Details, zusammengesetzt zu surrealen oder phantastischen Orten. Ein Augenzwinkern oder versteckte Kritik ist dabei erlaubt.

Die meisten Bilder sind Öl auf Leinwand oder auf Papier gemalt.
Interessante und anregende Maluntergründe inspirieren mich sehr oft zu phantastischen Landschaften.

Vita

1948geboren in Berlin
1968Abitur in Berlin
1968-1972Kunststudium an der Pädagogischen Hochschule Berlin
1972-2012Kunstpädagoge an einer Berliner Schule
Seit 2012Freischaffend als Maler und Bildhauer
Seit 1972Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin und im Ausland.

Kiki Sting

Arbeitsweise

Kunst, die aus dem Feuer kommt. Glühender Stahl, verformt zu Figuren, organischen Formen, klassischen Schnörkeln.
Windspiele, auf denen Figuren tanzen und ihre Freude ausdrücken.
Kraftvolle Frauen, die vor Lebensfreude strotzen oder Beschäftigungen nachgehen, die nahezu alltäglich sind.
Würfel mit Blattgold, vergoldete Spiralen, die im Wind schwingen bis hin zu Klassikern, wie Rankskulpturen und Dekostäben.
Kunst, die in jeden Garten passt.

Vita

1961geboren in Duisburg
1982-1990Studium Philosophie, Romanistik und Politikwissenschaft an der Westf.-Wilhelms-Universität in Münster/Westf.; Abschluss als Magistra Artium.
1999Ausbildung zur Metallgestalterin bei Stefan Zydek in Lochum/Westerwald
Seit 2002selbständig als Freischaffende Künstlerin

Ausstellungen

seit 2015 Kulturelle Landpartie im Wendland
2014 + 2016 Teilnahme an der Kunsttour Caputh
2010 + 2012 Kunstmanifestatie Geijsteren, Niederlande
2010 WindArt, Travemünde
2010 Gemeinschaftsausstellung mit der Malerin Oda Schielicke, Caputh
2010 + 2011 Kunst offen im Schloss Rumpshagen, Mecklenburg-Vorpommern
2009 + 2011 + 2013 Art of Eden, Darmstadt
2009 ArtForum Bodensee, Güttingen,Schweiz
2007 – 2009 Art of Eden, Krefeld
2007 Kulturelle Landpartie in Breselenz
2006 – 2010 zweijährig bei Skulptur und Garten in der Baumschule Höfkes, Kempen
2003 Kunstwerk-Werkkunst, Reinbek bei Hamburg
2002 – 2006 Kulturelle Landpartie im Herrenhaus Salderatzen
2002 SpielARTen des Windes, Dangast
2001 Sagenhaft- Fantasien in Metall, Bad Hall, Oberösterreich


Stephanie Kraus

Arbeitsweise

Seit 2009 bin ich im Ruhestand und genieße es Zeit und Muse zu haben, um kreativ zu sein. Meine Leidenschaft gilt großen, eindrucksvollen „Hingucker-Halsketten“. Ich experimentiere mit unterschiedlichen Materialien, um außergewöhnliche und einzigartige Schmuckstücke zu kreieren. Für meine Objekte stelle ich hohle Tonelemente mit farbenfrohen Glasuren her, verarbeite Papiere unterschiedlicher Art – von handgeschöpftem Designerpapier, über Zeitungspapier, bis hin zu finnischem Papiergarn. Auch Upcycling-Materialien wie Fahrradschläuche und Luftballons inspirieren mich zu immer neuen Kreationen.

Neben der beeindruckenden Wirkung meiner Ketten ist es mir wichtig, dass sie wenig Gewicht haben und somit sehr angenehm zu tragen sind.
Seit etwa 8 Jahren stelle ich meine Ketten bei Ausstellungen und Kunsthandwerkermärkten, in Galerien und Boutiquen vorwiegend im Raum Bremen, Hamburg, Hannover und Göttingen aus.


Michael Sting