SCHLOSS CAPUTH

Joachim Noack


Zum ersten Mal wird Besuchern die Möglichkeit gegeben, selbst ein Kunstwerk anhand einer manuellen Aktion mit der Schwerkraft und dem Gleichgewicht zu gestalten und dieses dann auch käuflich zu erwerben..

Joachim Noacks „Labiles“ sind Kleinplastiken aus Holz – „verpackt in einer Art Zigarrenkiste, die sich erst durch gestalterische Kreativität und Mitwirkung als kommunikatives Kunstwerk „entfalten“.

Arbeitsweise

Die von mir Labile genannten Kleinplastiken aus Holz stehen im Vordergrund meiner plastischen Arbeiten.
Einzelne, unterschiedliche Elemente erhalten ihre durch Fotografie vorgegebene Gestalt erst im Zusammenbau.

Diese Aumfbauaktion muß vom Besitzer – Rezipienten – erbracht werden.
So entsteht zwischen Kunstwerk und Mensch eine direkte und persönliche Beziehung.

Ein Labile ist somit ein Objekt, im Sinne der Semiotik ein Zeichen, das vom Rezipienten gedeutet werden will.
Es ist daher ein kommunikatives Kunstwerk, das neue Dimensionen der gestalterischen Mitwirkung nicht nur zulässt, sondern erfordert.

Vita

geb. 1935 in Duis­burg
lebt und ar­bei­tet seit 1962 in Ber­lin
1953 – 1956 Schlos­ser­leh­re
1958 – 1960 Ma­schi­nen­bau-Stu­di­um (Dipl.Ing)
seit 1958 frei­er Künst­ler, zu­erst vor­wie­gend Fo­to­gra­fie
1961 – 1997 haupt­be­ruf­lich als In­ge­nieur tä­tig
1978 Er­fin­dung der mo­bi­len Klein­plas­ti­ken La­bi­le
seit 2003 im bbk-Ber­lin

Ausstel­lun­gen

1979 Bild­er­la­den Fo­kus Ber­lin und Rat­haus der Stadt Hürth „Knapsack, fo­to­gra­fi­sche Orts­be­schrei­bung“ (E) Rat­haus Tem­pel­hof „Eu­ro­pä­i­sche Fo­to­gra­fen´79“ (G)
1982 Bild­er­la­den Fo­kus Ber­lin „Eng­li­sche Bäu­me“ (E), SFB Ma­su­ren­al­lee „Eu­ro­pä­i­sche Fo­to­gra­fen´82″(G)
1983 Kunst­amt Char­lot­ten­burg Kunst­eta­ge (G) ers­te öf­fent­li­che Prä­sen­ta­ti­on der La­bi­les
1985 Ga­le­rie Brenn­punkt Ber­lin (E) „Lichter­fel­de Gum­mi­fab­rik Fo­to­gra­fi­en vom Ab­riss“
seit 1993 Ber­lin + Bie­le­feld re­gel­mä­ßig Klein­plas­ti­ken in Grup­pen­aus­stel­lun­gen
2006 Land­schafts­plas­tik „Wo­se­ri­ner Wan­der­stei­ne“
2007 Son­der­schau „Won­ders in Wood“, Mes­se Lig­na Han­no­ver
2012 Ber­lin Kunst­raum Bet­ha­ni­en „skulp­tur raum werk“ Stock­holm Eds­vik Konst­hall „eu­ro­pe­an sculp­tu­re“
2013 Ber­lin Ga­le­rie Flierl „Ele­men­te Gleich­ge­wicht Schwer­kraft“
2015 Berlin Art Consult „positionen in glas und holz“ (E) Kunsttout Caputh
2016 Berlin Paulinas Friends