GOLD-VILLA CAPUTH

Cornelia Martin Garcia

Arbeitsweise

In meinen Skulpturen suche ich nach „Momentaufnahmen“.
Das heißt ich versuche nicht zu planen, ich arbeite möglichst ohne Skizze oder Modell aus dem Bauch heraus. So erhalte ich Wachheit und Spannung in jedem Moment der Suche. Geplantes oder Design erscheint mir wie eine Kopie, die bereits perfektioniert wurde und die ich nur noch zu reproduzieren brauche. Ich suche das Abenteuer im jetzt.
„Der Weg ist das Ziel.“

Vita

In Schleswig Holstein aufgewachsen, fühle ich mich zu Meer und Strand hingezogen, woraus ich meine Inspiration beziehe.

Nach der Ausbildung zur Werbegestalterin und dem Besuch einer Fachoberschule für Gestaltung studierte ich Design an der Bergischen Universität Wuppertal.

Danach bot mir mein zeitweiliger Wohnort Köln wunderbare Aufträge als Bühnenbildnerin, Illustratorin und als Designerin für Plakate, Briefmarkenentwürfe, Buchumschlag-Gestaltung. Es folgte die Mitarbeit an Lew Kopelews Wanderaustellung: „Deutsch-Russische Begegnungen im Jahrhundert der Aufklärung“, die in Wuppertal ihren Anfang nahm und die — mit meiner Plakat- und Katalogumschlag-Gestaltung — viele Jahre durch fast alle deutschen Bundesländer reiste.

Schon immer haben mich Skulpturen fasziniert, insbesondere Arbeiten in Stein. Seit 2003 bin ich freischaffende Künstlerin und Dozentin für plastisches Gestalten u.a. im Von der Heydt-Museum und in meinem Atelier. Es folgten Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und Italien. Ankäufe wurden zusätzlich in England und den Niederlanden von privaten Sammlern getätigt, sowie für den öffentlichen Raum.

1957
geboren in Bad Schwartau, Schleswig Holstein

1978
Schauwerbegestalterin, Elmshorn

1979
Fachoberschule für Gestaltung, Bremen

1981 – 1985
Studium Kommunikationsdesign, GHS Wuppertal

1986
Umzug nach Köln

1986 – 1999
selbständige Tätigkeit als Designerin, Köln

2001
Umzug nach Wuppertal

2000 – 2017
Bildhauerei/Skulpturarbeit, Wuppertal

2003
Master of Arts Bergische Universität, Wuppertal

2003 – 2007
Dozentin für Bildhauerei im Von der Heydt-Museum, Wuppertal

2003 – 2017
Dozentin im eigenen Atelier, Wuppertal

2017
Begegnung mit Edgar Gutbub, Bildhauer für Konkrete Kunst

2017
Atelier, Wernerstraße 30 (Edgar Gutbub, Bildhauer für Konkrete Kunst), Wuppertal

Ausstellungen

2003 – 2017
Wuppertaler Offene Galerien und Ateliers (WOGA)

2007/2009
Backstubengalerie, Wuppertal

2008 – 2009
Galerie Reich, Köln

2008 – 2012
Ärztekammer Niedersachsen, Hannover

2008/2009/2010/2012
Galerie Flowfinearts Leverkusen-Hitdorf

2009/2010
Foyer 89, Comramo Holding IT, Hannover

2010
Forum Stadtkirche, Wunstorf Niedersachsen

2011 – 2017
Galerie Barakha, Schloss Burg, Solingen

2012
Offenes Atelier mit Gerwalt Kafka, Wuppertal

2013
mit Volker Erlbruch, Schwelm

2014
Galerie Steinweg, Solingen/Schloss Burg
Ausstellung im Stellwerk, Nordbahntrasse Wuppertal

2015
Hotel Mercure, Krefeld

2016
Art Innsbruck, Galerie Frischherz


Wolf Haussner

Arbeitsweise

Seit dem Jahr 2010 arbeitet Wolf Haussner intensiv am Thema „Polimentvergoldung auf Leinwand“. Sein Interesse am Metall als einzigem Farbgeber entwickelte sich aus seinem langjährigen Projekt „Farbklänge als Bild“, bei dem er über die verschiedenartigste Verwendung von Pigmenten auf die Blattmetalle stieß.

Die erst laienhafte Verarbeitung konnte er durch die Erlernung der Polimentvergoldung bei dem Berliner Vergoldermeister Markus Dengg perfektionieren und entwickelte die bisher unbekannte Variante der „Polimentvergoldung auf Leinwand“. Da die harte und sehr spannungsreiche Kreideschicht im Vergoldungsuntergrund im weiteren Verarbeitungsprozess auf der beweglichen Leinwand bricht und sich beim Glanzpolieren zu einzelnen konkaven Platten formen lässt, entsteht auf dem metallischen Untergrund eine neue Möglichkeit der Lichtreflexion, die die Bildwirkung wesentlich beeinflusst.

Die Bildwirkung der „gold paintings“ ist das Zusammenspiel mehrerer Bildebenen:
– die Bruchstruktur des Kreidegrundes
– die Blattstruktur der Blattmetalle, die durch Oxidation des Silbers sichtbar wird
– die Formensprache von Gold und Silberflächen
– und die Lichtreflexion und Schattenbildung auf der hochglänzenden Metalloberfläche

Gegenstand des Bildinhaltes ist weder abstrakt noch gegenständlich. Vielmehr wählt Wolf Haussner eine Formensprache und eine Reliefstruktur, die das Wesenhafte des Materials erfahrbar werden lässt. Der geheimnisvolle Nimbus des Goldes, der bis heute ungebrochen lebt, begünstigt den archaischen Charakter der „gold paintings.

Vita

Geboren 1963 in Hilpoltstein/ Franken wuchs ich in den Bergen Oberbayerns auf. Nach einer Gestaltungsausbildung in Nürnberg studierte ich an der HdK Berlin Druckereitechnik und arbeitete zehn Jahre in verschiedenen Berliner Druckereien, bis ich mich 2002 ganz der Kunst widmete. Gefördert von dem Berliner Bildhauer Manfred Hodapp begann eine rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland. Die solitäre Technik der Gold Paintings auf Leinwand entwickelte ich bei dem Berliner Vergoldermeister Markus Dengg und biete seitdem auch regelmäßig Kunstkurse an. Meine Atelierarbeit findet in Berlin und Oberammergau statt.

Ausstellungen

2007 Marburger Forum Philosophia „Mensch im Stein“, Marburg (E)
2009 Tagesspiegel, Christian Dannenberger „Blue Gold“, Berlin (E)
Kurzentrum Bad Kohlgrub „Erinnerungen“, Bad Kohlgrub (E)
2010 Urania, Bernhard Wiesbeck „World of Art“, Berlin (G)
48h Neukölln, Galerie Leuchtturm, Berlin (G)
2011 St. Thomaskirche „The Power of Gold“, Berlin (E)
Galerie Zurag „Deep Golden“, Berlin (G)
Kulturelle Landpartie, Wendland
2012 Kommunale Galerie Berlin „Produzentenmesse“, Berlin (G)
Benediktinerabtei St. Bonifaz „Der Psalm 23“, München (E)
Teltower Kunstsonntag „gold Paintings“, Teltow (G)
Canisiuskirche „Der Psalm 23“, Berlin (E)
2013 Messe „Berliner Liste“, Galerie Rita Stern, Berlin (G)
Galerie Dikmayer „Art Works“, Basel (G)
Heilandskirche „Leuchtende Wesen“, Berlin (G)
St. Theodor „Der Psalm 23“, Köln (E)
Kunstraum Kloster Schlehdorf „Kunst im Blauen Land“ (G)
Messe Art Innsbruck, Galerie Dickmayer, Innsbruck (G)
Kommunale Galerie Berlin „Positionen II“, Berlin (G)
2014 Messe „Art Shopping“, Galerie Sabrina Falzone, Paris (G)
Galerie Sabrina Falzone „Eleganza nello stile“, Mailand (G)
Galerie Kunstklamm „Goldrausch“, Garmisch-Partenkirchen (E)
2015 Messe „Main Art“, Galerie Rita Stern, Erlenbach a. Main (G)
Benediktinerabtei St. Bonifaz „Meditatve Triptych“, München (E)

(E) = Einzelausstellung
(G) = Gemeinschaftsausstellung