OFFENER HOF

Bodo Henke

Vita

1937 geb. in Trebitsch/Nm.
1945 Umsiedlung nach Brandenburg/Havel 1955 Abitur
1958 Staatsexamen als Lehrer für Deutsch und Kunsterziehung in Erfurt
1958 Staatsexamen als Lehrer für Deutsch und Kunsterziehung in Erfurt
erste Lehrerstellen in Blumenthal/Mark und Plaue/H.
1961 – 1991 Lehrer an der Maurice-Thorez-OS in Brandenburg/Havel
1991 – 2001 Kunstlehrer am von-Saldern-Gymnasium in Brandenburg an der Havel
1990 – 1995 Dozent an der Wredow ́schen Zeichenschule
1992 – 2001 Moderator Kunst und Aufgabenberater
2001 Pensionierung

Seit 1961 Mitglied der Gruppe Brandenburger Kunsterzieher, gemeinsame Fortbildungen, Konverabende und jährliche künstlerische Praktika

Seit 1980 intensive Beschäftigung mit der Plastik. Es entstehen vorwiegend Holzskulpturen

Nach 1990 Kunstreisen nach Deutschland, Spanien, Frankreich, Andorra, England, Norwegen, Italien, Rom, Florenz, Granada, London, Paris, Straßburg, Oslo, Moskau, St. Petersburg, Wien, Mexico

Ausstellungsbeteiligungen

Volkskunstausstellungen in Brandenburg/Havel seit 1962, auch in Potsdam und Berlin,
Lehren und Gestalten seit 1974 in Potsdam,
1989 am Fernsehturm Berlin Arbeiterfestspiele in Suhl 1978 Budjonny-Reiter als Plakat,
Gemeinschaftsausstellungen im Haus der Lehrer Potsdam
1961 bis 1991 Pleinairs in Polen 1979, 1980, 1986, 1990,
Pflastersteine in der Hauptstr. in Brandenburg 1996
Off-Art in Brandenburg a.d.Havel seit 1992,
Bildhauer-Symposium in Karwe / Neuruppin 1995,
Ausstellungen in der Kunstmühle Mötzow 2004, 05, 06,
3.Erotischer Salon in der Galerie Am Neuen Palais in Potsdam 2006
Bilder der 60er Jahre in der Brennabor-Galerie Brandenburg a.d. Havel 2004
Kunst im Industriemuseum Brandenburg 2007
Herbstfest und Weihnachtsmarkt in der Rohrweberei Pritzerbe 2009

Personalausstellungen

Haus der Lehrer Potsdam 1968, 1978, 1991
Fontaneclub Brandenburg/H. 1969/70, 1987,
Pädagogisches Kreiskabinett Brandenburg/H. 1980,
Klubhaus im Klinikum Brandenburg/H. 1984, 1987,
Kunstcafe inKyritz 1993,
Sorat-Hotel in Brandenburg/H. 2000, 2002,
Kulturscheune in Wusterwitz 2003,
Amtsgalerie in Ketzin/Havel 2003/2004,
Rochow-Museum Reckahn 2010
Kunsthalle Brennabor Brandenburg/Havel Juni 2012
7. Kunsttour Caputh 2013


Jan Beumelburg

Die Sammlung „Enzyklopädie“ & die Zeichnungen

Dinge des täglichen Lebens zu einer Art persönlichen ‚Enzyklopädie‘ zu verdichten, dieser Gedanke durchzieht schon lange die Arbeit Jan Beumelburgs und seit 1998 arbeitet er fast ausschließlich daran, aus dem Leben gegriffene und oftmals disparate Dinge miteinander in Verbindung zu bringen, sie gewissermaßen ‚kurzzuschließen‘.
In seinen Objekten und Zeichnungen versucht er einen großen Teil der uns umgebenden Dinge des Alltags mit einzubinden, davon zeugen auch die Ölpapierzeichnungen, die zugleich Hommage und Persiflage der berühmten Leonardo-Zeichnungen sind. Beumelburgs Arbeiten kombinieren auf manchmal sehr ironische Weise Fotos, Zeichnungen, Objekte, Texte, Gefundenes, Wiedergefundenes und Gekauftes miteinander und lassen sie gleichwertig nebeneinander stehen.

Parallel zur ‚Enzyklopädie‘ entstehen immer wieder erotische Zeichnungen, die zum großen Teil für sich alleine stehen, manchmal aber auch Eingang in die ‚Sammlung‘ finden wie die Aktzeichnungen auf gefundenen Rezeptkarten einer alten DDR-Großküche. ‚Untermischen-überbraten‘ heißt diese Serie und wird wie alles bei ihm kontinuierlich weitergesponnen….

(Michael Ritter)

Biografie

geb. 1965 / 1984 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste
in Braunschweig (HBK) bei Giso Westing und Prof. Roland Dörfler / 1990 Diplom,
Meisterschüler von Prof. Roland Dörfler / seit 1994 freischaffend in Brandenburg
1995, Gründung des „Salon Visionell“, Brandenburg/Havel
1998 Neugründung „Verwandlungsamt“

Gruppenausstellungen und Projekte

1991, „Graswachsenhörenfönen“, „Kunst-im-Schaufenster“-Projekt der HBK Braunschweig / „Eine Straße im Mondschein“, Rauminstallation Kreuzstraße, Braunschweig / 1993, „Wie blaß Du wieder aussiehst“, Rauminstallation in der Petrikapelle in Brandenburg/H., / Galerie e.k.G., Brandenburg / 1994, „Wo gehst Du hin, weil’s Abend ist“ – eine Ausstellung religiöser Restposten in der Bartholomäuskirche Berlin / 1995, „Tangente“, Kunstverein Friedrichstadt e.V., Berlin / „Kunstpreis für Fotografie“, Brandenburg / „Herzkammern“, Salon Visionell, Brandenburg / 1997, „100 Kunst-werke“, Cottbus, / „Ein Tag wie jeder andere“, Livezeichnungen für ein Tanzprojekt des Königlichen Tanztheaters Marburg im Kalkwerk Limburg und im Mousonturm Frankfurt Main / „Totensonntag No.1“, Ausstellung im Studio für abgewandte Kunst Brandenburg / 1998, „A4“ Galerie Haus 23 in Cottbus / 1998, „Bastelbögen – im Rahmen des Projektes „Kunstpassagen“, Brandenburg /
1999, „BAU-Art“, Museum für Junge Kunst, Frankfurt Oder / „Ostmose – ein Fall für zwei“, Bühnenbild für eine Produktion des Brandenburger Theaters / „ZEITLOOPING“, Projekt zur Zeitwahrnehmung, 6 Künstler zeigen Arbeiten im Bereich Fotografie, Video, Installation im Verwandlungsamt Brandenburg / 2000, „Memory and Vision“, Deutsch-Israelischer Künstleraustausch, Panzerhalle Groß-Glienicke und Haifa, Israel / 2001, „HAUPTAUGENWERK“, Galerie KunstWERK Potsdam / 2004, „Mehr Licht“ – Ausstellungsprojekt intern. Künstler in der Galerie Fernand Léger in Ivry sur Seine, Paris / 2007 „Wohnen, womit und wie“, Atelier Monika Bartholomé, im Rahmen der „Passagen 2007“, Köln, / 2009 Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus / 2010 Orangerie Kunstverein Schwetzingen, „Animal-Art“ / 2010 Neuwerder, LAND(SCHAFFT)KUNST III-Biennale, / 2011 Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

Kunst-am-Bau

1998-99, Gewinn und Realisierung des Projektes „Fabelwand“ für das Ministerium Stadt, Verkehr und Wohnen (MSVW) in Potsdam / Realisierung einer Treppenhausgestaltung für das „Haus des Handwerks“ in Brandenburg / 2003-2004, Gewinn und Realisierung der Projekte „Balance“ und „Metamorphosen“ für das Städtische Klinikum Brandenburg / 2006, Entwurf „Wasserlinsen“ für die LAGA in Rathenow

Preise / Stipendien

1997, Residenzstipendium Schloß Wiepersdorf, Stiftung Kulturfonds und Land Brandenburg /
2003, Projektförderung der Kulturinitiative „Mehr-Licht“ (Ivry-sur Seine, Paris), Realisierung des Projektes „Kunst-Guerilla“ / 2005, Projektstipendium für Minca/Kolumbien von der Stiftung ‚Tayrona‘/ 2006, Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg / 2008, Kunstpreis der Galerie ‚Judithdielämmer‘, Grevenbroich / 2010 Stipendium Stiftung Künstlerdorf Schöppingen / 2011 Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg / AOK-Preisträger 2012 / Stipendium in Ahrenshoop,Haus Lukas, 2013