MANUSKRIPTUR BARBARA TAUBER

Barbara Tauber

HEIMAT – ein Gefühl bringt sich zum AusDRUCK

Das, was wir meinen, dass es einen geografischen Ort benennt ist vielmehr ein Gefühl: die Heimat. Was verbirgt sich hinter dem Begriff? Im Spannungsfeld des großen Flüchtlingstrecks nach dem 2. Weltkrieg, dem Verlust der DDR und den aktuellen Fragen um die weltweite Flüchtlingsbewegung hat sich Barbara Tauber mit ihrer Schreibmaschine auf die Reise begeben und Menschen aller Generationen, Farben und Geschichten gebeten in Worten zu formulieren, was für sie Heimat bedeutet.

Vita

Dozentin in der Ausbildung für Erzieher (Berlin)

seit 2010 Fächer: Identität und Identitätsbildung

Schreibwerkstatt – ManuSkriptur (Caputh)

seit 2006 Seminare zum kreativen, sozialen und identitätsstiftenden Schreiben für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Schreibcoaching im sozialpädagogischen Bereich
Projekte
2014 Wir Beutesachsen, ihr Beutemärker (in Kooperation mit dem Kulturland Brandenburg, finanziert von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung)
2011 Projekt „Comics schreiben für Jugendliche aus bildungsfernen Familien im ländlichen Gebiet“, Bad Belzig (finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds)
2010 Projekt „Kunterbuntes Potsdam – Arbeit mit Migrantinnen im Potsdamer Stadtviertel Schlaatz“ (finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds)
2007 Projekt „Schreibend die Welt erobern – für Frauen in Krisensituationen“ (finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds)
2006 Projekt „Eltern-Schreibwerkstatt – Schreiben als Medium zur persönlichen Lebensplanung“ (finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds)
seit 2006 Projekt „Bücherfische“ – Arbeitsgemeinschaft Kreatives Schreiben/Linoldruck/Buchherstellung an der Caputher Grundschule
Veröffentlichungen
2015 Kapitel „Schreiben“ in: Hrsg. DRK, Annegret Erbes, u.a., Werte und Wertebildung in Familien, Bildungsinstitutionen, Kooperationen
2014 Barfuß im Havelsand
2014 Wir Beutesachsen, ihr Beutemärker
2012 Auf der Suche nach Glück (Co-Autorin)
seit 2006 Herausgabe der Zeitschrift „Papperlapapp“ viermal jährlich für den Kinderförderverein WIR e.V.
Ausstellungen
2015 Blick über die Hecken – Träume von Selbstverwirklichung, eigenwillige Ästhetik und jede Menge Leben
2014 Wandgeflüster – Das Fährhaus Caputh erzählt, Caputh
2014 Wir Beutesachsen, ihr Beutemärker (Ausstellungsorte: Potsdamer Bahnhofspassagen, Bad Belzig, Schloss Caputh, Gemeindehaus Zossen, Bibilothek Zeuthen)
2013 Kindheit am Schwielowsee, Caputh
Tauberverlag
seit 2011 Veröffentlichung von Publikationen wie die Kindergeschichtenbücher „Die Nacht war sehr anstrengend in meinen Träumen“, „Wortgeflechte“ und das Kinderkochbuch „Kochen und Backen für Groß und Klein im Kinderförderverein“

Freie Autorin (Potsdam/Berlin)

seit 1993 Veröffentlichungen in verschiedenen Medien: „Eltern“, „Eltern for family“, „Frankfurter Rundschau“, „Berliner Zeitung“, „Die Woche“ und „Deutsche Welle – Englisches Programm“ im Bereich Kinder, Jugend, Frauen und Kultur

ZDF (Mainz)

1992-1993 Redakteurin in der Abteilung „Aktuelle Presse“. Zuständig für Publikationen in den Bereichen Kultur- sowie Kinder- und Jugendfilme. Zusammenarbeit mit Hersteller, Grafiker, Fotografen und Druckerei.

Sachsenhäuser Anzeiger (Frankfurt/Main)

1989-1991 Freie journalistische Arbeit im lokalen Bereich. Veröffentlichung von Artikeln in einer großen Bandbreite und verschiedenster Genres.

Soziologiestudium (Frankfurt/Main)

1985-1992 Johann Wolfgang Goethe Universität. Nebenfächer: Psychologie, Politik und Pädagogik
Thema der Diplomarbeit: „Gewalt ist strengstens untersagt.“ – Über das Verhältnis von Frauen zur Gewalt / Probleme weiblicher Identität

Veranstaltungen in der Manuskriptur

Film „Heimat hat keinen Plural“

Ein Film von zwei Künstlern (Iván López Tomé, Filmemacher aus Barcelona und Jan Gerritzen, Dokumentarfilmer) und einer Sozialwissenschaftlerin (Sabrina Juran), in dem 13 Interviewpartner, die nicht in Deutschland geboren sind, von ihren Beweggründen und ihren Erfahrungen mit einem Land, dessen Sprache und die Unerfahrenheit als Einwanderungsland widerspiegelt, erzählen.

Lesung aus „Wandgeflüster“

Am 27. August um 20 Uhr wird es eine Lesung aus „Wandgeflüster“ geben – das Buch ist innerhalb der Kunsttour 2014 entstanden.