ELISABETH AM SEE ®

Annette Strathoff

Arbeitsweise

Ich arbeite in umfangreichen Bildzyklen. Ich bevorzuge Collage- und Drucktechniken, besonders die der Monotypie.
Die Zyklen „Poesie der Vergänglichkeit“, „Ein Hauch von Poesie“ und „wabi-sabi“ bestimmen mein künstlerisches Schaffen seit ca. 4 Jahren.

Sowohl bei den reinen Collagen wie auch bei der Kombination aus Monotypie und Collage werden Gegenstände und Materialien, die kurz vor der Entmaterialisierung stehen in eine höhere Ebene der Materialisierung überführt, die sie vorher nie erreicht haben.

Die gebrauchten, abgewohnten, abgetragenen, abgenutzten Gegenstände werden durch die Verwendung als Collageelemente und Druckstöcke zur Kunst erhoben ganz im Sinne der ästhetisch-philosophischen Ausrichtung von „wabi-sabi“.
Dynamische Schraffuren, gesetzte Akzentuierungen, Chiffren, scheinbar Zufälliges, kaum erkennbare Kürzel sind in meinen Collagen organisiert zusammengeführt (gesteuerter Zufall) als Ergebnis von Überlegungen und Erkenntnissen. Prinzip: Konzentration und Reduktion.

Vita

2012 Plainair mit KünstlerInnen aus Deutschland und Polen in Gora sw. Anny / Polen
2007 Arbeitsaufenthalt in chinesischen Ateliers
seit 2003 Wohn- und Arbeitsschwerpunkt in Potsdam als freischaffende Künstlerin / Vertiefung in die Philosophie des Wabi-Sabi und Zen-Buddhismus
1990-1991 Studium Technik / berufsbegleitend / in Düsseldorf
seit 1990 Auseinandersetzung mit architektonischen Strukturen in den neuen Bundesländern / Faszination „Wellpappe“ / Fokus auf „Up-Cycling“ und Umweltzerstörung
1981 Aufnahme in den BBK
1974-2003 Dozenten- und Lehrtätigkeit
seit 1974 Reisen und Studienaufenthalte im Rheinland, Europa, Baltikum, Amerika, Mexiko, China
1953 Geboren in Gütersloh

Ausstellungen

2015/2016 Wandlungen, Kultur- und Festspielhaus Wittenberge
2015 Art-Brandenburg, Potsdam
2014/2015 vonherbstrotbisnebelgrau, BBBank / Berlin
2013 Raum für Blau, Galerie am Bollwerk / Neuruppin zusammen mit der Keramikerin Ursula Zänker
2012/2011 Chiffren, ver.di, Bildungs- und Tagungszentrum, Walsrode / ver.di, Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg / Berlin-Wannsee
2010 Ziegel_Rot – Collagen und Brick_Broxes, Galerie Alte Kugelmühle / Ziegeleipark Mildenberg
2010 was bleibt, Monotypien + Collagen / Poesie der Vergänglichkeit Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur / Potsdam
2009 LAND_MARK, Schinkelkirche Petzow / Werder
2008 ZiegelRot, Collagen – Pigmente – Malerei / Burg Ziesar
2007 Kunst auf Welle und Pappe, Design College of Nanjing Art Institut / China
2001 Fundstücke – Kunststücke, Regionalgalerie Südhessen im Regierungspräsidium Darmstadt
1995 Zeichnungen – Malerei – Collagen 1988 – 1995, Städtische Galerie / Remscheid
1980 Galerie in der Pfalzkapelle / Bad Wimpfen

Bauhaus-Universität Weimar

Professur Entwerfen und Wohnungsbau
Prof. Mag. Arch. Walter Stamm-Teske

Weltweit sind sich die Experten einig, dass – aufgrund der weltweiten Klimaerwärmung – der Meeresspiegel steigt und die Zahl extremer Wetterereignisse zunehmen wird. Es geht dabei weniger darum, bestehende Wasserflächen zu belegen als vielmehr Orte in Überschwemmungslagen in Betracht zu ziehen, die für permanente bodengebundene Siedlungen ungeeignet sind. Für uns die Motivation, uns Ideen zum Wohnen auf dem Wasser zuzuwenden.

Nach einer einwöchigen Exkursion durch die Kanäle nahe Dijon auf dem Wohnschiff Batelier, konnten wir – 9 Studenten der Bauhaus Uni Weimar – das Leben auf dem Wasser kennenlernen und uns von dem Vorbeiziehen der Landschaft faszinieren lassen. Das Semesterprojekt bestand darin diese Eindrücke des Wohnens auf einem Schiff zunächst in ein Siedlungskonzept einfließen zu lassen um daraus einzelne Wohnmodule zu entwickeln.
So sind 12 unterschiedliche Siedlungskonzepte und unterschiedliche Wohnschiffe entstanden, die Ideen enthalten, welche nur darauf warten noch weiter gedacht zu werden…


Projekt Jörg Becker

Skulpturale Konstruktion (Architektur,als Begriff so erweitert wie möglich aufgefasst)
Eine Verflechtung von Natur, künstlicher Natur und neuen Medien.
Nachts verwandelt sich das Objekt in einer Lichtinszenierung.

Eine Arbeit der Architekten Jörg Becker und Prof. Michael Holze mit Studierenden der Beuth-Hochschule für Technik Berlin.

Vita Prof. Michael Holze

2008 Professur an der Beuth Hochschule Berlin, Studiengang Architektur für Gestaltung und Präsentation 1991-1992 Büro Coop Himmelb(l)au, Wien
2008 Workshop CAD and Presentation, Lulea University of Technology, Sweden
2008 Lehrkraft für besondere Aufgaben, Vertretung der Professorenstelle für „Darstellen und Visualisieren“,  Prof. Sabrina Wilk, FH Weihenstephan
2007 Berufung auf die Professorenstelle für „Architectural Design and Presentation“, Wadi German Syrian University of Homs, Syrien
2002 – 2006 Lehrauftrag für das Lehrgebiet: Elektronische Bildbearbeitung und Layouttechnik, CAAD, Digitales Modellieren, Visualisieren mit 3D Studio Viz, New Media Webdesign, FH Rosenheim
seit 2002 Bürogemeinschaft Holze & Plonner
1998-2006 Lehrauftrag für das Lehrgebiet: Darstellende Geometrie und Architekturperspektive, FH Augsburg
1995-2001 Assistent u. wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Grundlagen der Gestaltung und Darstellung Prof. Dr. MA R. Wienands, Technische Universität München
1993-1995 Büro Klein, Sänger, Scheer, München
1985-1991 Studium der Architektur, Technische Universität München

Vita Jörg Becker

1972-1975 Architekturstudium TU Berlin
1971-1977 Studium Bau und Politologie für Lehramt TU / FU Berlin
1967–1970 Ingenieurstudium Augsburg
1964-1967 Maurer / Zimmermann

Architekturbüro in München seit 1980 und seit 2010 auch in Schwielowsee, Energieberater seit 2005, diverse Ausstellungen (Architektur und Lichtkunst) in München, Starnberg und Berlin. 1994 Preis „Mehr Grün in München“ der Stadt München für innovative Dach- und Hofbegrünung