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Kontakt
Thomas Seyfarth
Weberstraße 53
14548 Caputh
Tel.: 033209 / 70278
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Friedrich und Luise en miniature -
Der Caputher Thomas Seyfarth fertigt Büsten für Museumsshops und die Hohenzollern
Von ddp-Korrespondentin Beatrice George
Caputh (ddp-Ibg) - In der Schwielowsee-Gemeinde Caputh sind Friedrich II., Albert Einstein, Napoleon und die Jagdgöttin Diana unter einem Dach vereint. Deren Büsten füllen die Regale in der Werkstatt von Thomas Seyfarth. Der gelernte Stuckateur sorgt mit seiner Preußischen Kunstwerkstatt dafür, dass den Museumsshops der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Potsdam, Rheinsberg und Berlin-Charlottenburg die Souvenirs nicht ausgehen. Auch Georg Friedrich Prinz von Preußen gehört zu den Stammkunden von Seyfarth. Per handgeschriebenem Fax kam von der Hohenzollern-Burg im süddeutschen Hechingen erst kürzlich wieder eine Bestellung für Büsten, die die Königsnachfahren dort und über ihre Webseite verkaufen.
Sein Handwerk hat Seyfarth zu DDR-Zeiten in den Filmwerkstätten der DEFA in Potsdam-Babelsberg gelernt. Bevor er sich vor 20 Jahren selbstständig machte, arbeitete er für einen Potsdamer Stuckateurbetrieb, der häufig zu Restaurierungsarbeiten in die Schlösser des Parks Sanssouci gerufen wurde. Heute zählen hauptsächlich Museen zu seinen Auftraggebern.
Modellköpfe am Ende der Herstellung wirken, als ob sie die Jahrhunderte überlebt hätten.Für die geplante Napoleon-Ausstellung 2007 im Preußenmuseum von Wesel (Nordrhein-Westfalen) entwarf er kürzlich eine Büste des französischen Feldherren. "Sie zeigt ein eher ungewöhnliches Abbild Napoleons in jungen Jahren mit wirrem Haar", sagt Seyfarth. Dafür wurde von einer alten Büste ein Abguss genommen und auf eine Größe von etwa 20 Zentimetern verkleinert. Bei diesem ersten Gipsmodell müssen zunächst die Details nachgearbeitet werden, bevor die verkaufsfertigen Büsten aus einem Mix von Porzellanpulver und Marmormehl hergestellt werden.
"Dieses Gemisch erzeugt ein Gewicht wie echter Marmor und ist viel fester als handelsübliche Gipsbüsten", betont Seyfarth. Durch den Zusatz von Korallenmehl erhalten die Formen - wenn gewünscht - eine leicht rosa Färbung. Ein Überzug von Patina lässt die Modellköpfe am Ende der Herstellung wirken, als ob sie die Jahrhunderte überlebt hätten.Für die geplante Napoleon-Ausstellung 2007 im Preußenmuseum von Wesel (Nordrhein-Westfalen) entwarf er kürzlich eine Büste des französischen Feldherren. "Sie zeigt ein eher ungewöhnliches Abbild Napoleons in jungen Jahren mit wirrem Haar", sagt Seyfarth. Dafür wurde von einer alten Büste ein Abguss genommen und auf eine Größe von etwa 20 Zentimetern verkleinert. Bei diesem ersten Gipsmodell müssen zunächst die Details nachgearbeitet werden, bevor die verkaufsfertigen Büsten aus einem Mix von Porzella npulver und Marmormehl hergestellt werden.
Während ein Großteil seiner täglichen Arbeit darin besteht, die Miniaturbüsten zu vervielfältigen, formt Seyfarth ab und zu auch einige Charakterköpfe wie beispielsweise von Einstein und Fontane selbst. "Ein Foto war mein Vorbild und der erste Entwurf entstand aus Plastiline", sagt Seyfarth. Bei der dreidimensionalen Umsetzung müssen besonders Details wie Haarsträhnen und Falten sorgfältig herausgearbeitet werden. Da bleibt Raum für künstlerische Freiheiten. "Bei Einstein habe ich mich für eine etwas wilde, ungekämmte Haartracht entschieden", sagt er. Allerdings ist der Nobelpreis-Träger in dem Ort, wo er sein Sommerhaus bewohnte, als Büste weniger gefragt. Theodor Fontane en miniature hingegen ist über das Potsdamer Fontane-Archiv zu bestellen.
Insgesamt etwa 400 Persönlichkeiten aus verschiedenen Epochen gingen bereits durch Seyfarths Hände. Die Abgüsse für seine Modelle wurden von zum Teil berühmten Originalskulpturen genommen. Im Falle der Figurengruppe von Königin Luise und ihrer Schwester Friederike war bei Johann-Gottfried Schadow anlässlich der Doppelhochzeit 1793 eine Porzellanversion in Auftrag gegeben worden. Später fertigte Schadows Werkstatt davon eine lebensgroße Marmorskulptur an. Das Original ist heute in der Alten Nationalgalerie in Berlin zu sehen - die verkleinerte Kopie steht bei Seyfarth gleich neben dem Löwen, der das Grab des preußischen Generals Gerhard von Scharnhorst auf dem Berliner Invalidenfriedhof bewacht.
Auch die berühmte Totenmaske von Friedrich 11. hat Seyfarth variiert. Er modellierte stilecht Haare dazu und öffnete dem König die Augen. "Entstanden ist eine Interpretation des Monarchen in fortgeschrittenem Alter", sagt er.
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Dagmar Reimer
| 1943 | geboren in Berlin |
| 1962 | Abitur |
| 1962 - 1966 | Studium an der PH Berlin und
der PH und Universität Bonn |
| 1966 - 1994 | Lehrertätigkeit |
| 1995 - 1999 | Therapeutische Ausbildungen: Metamorphische Methode, Reiki,
Hypnose und NLP in der BRD und
Quantenpsychologie in den USA und Indien |
| 1999 | Beginn der Fotografie und Herstellung von Fotokalendern |
| Ausstellungen |
| 2002 | Klinikum Ernst von Bergmann, Potsdam |
| 2003 | "Augenblicke", Berlin |
| 2006 | Kneipe und Galerie MAXIMUS, Berlin
Große Steglitzer Kunstausstellung,
Charité Campus Benjamin Franklin, Berlin |
| 2007 | Galerie "Die Kleine Weltlaterne" Restaurant, Berlin
MATERNUS-Klinik für Rehabilitation, Bad Oeynhausen |
Worum es mir bei meiner Arbeit geht
Als ich 1999 mit der Fotografie begann, habe ich mich in erster Linie für Dinge Interessiert, die häufig von anderen übersehen werden: Für vertrocknete Blätter und Blüten, altes Holz, verrostetes Metall, Ruinenfenster, Strandgut jeglicher Art, Stillleben.
Meine Reisen nach Indien brachten mich auf den Gedanken, mit meinen Bildern nicht nur die Realität abzubilden, sondern sie so zu komponieren, dass etwas anderes entsteht, um Illusionen zu wecken und der Fantasie Raum zu geben. So entstand die Idee der Verfremdung, denn gemäß der indischen Philosophie ist das, was wir für die Wirklichkeit halten, nur der Traum Brahmas, des Schöpfungsgottes, aus dessen Traum das All kommt. Vishnu hält den Traum lebendig und spinnt mit Hilfe der Maya das, was uns Menschen als Realität erscheint. Wenn jedoch unsere Wahrnehmung der Welt nur eine Illusion ist, wollte ich dieser Illusion mit meinen Fotografien zusätzlichen Raum geben.
2004 entdeckte ich die Möglichkeit der Mehrfachbelichtung und begann damit zu spielen. Anfangs fotografierte ich das gewählte Motiv nur zwei- oder dreimal, später drehte ich die Kamera zusätzlich bei der zweiten Belichtung um 180 Grad, so dass nicht mehr klar ist, was ist oben bzw. unten, und brachte wie bei der Glocke und dem Mädchen Dinge zusammen, die in dieser Form nicht existieren.
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Mike Bruchner
1965 in potsdam geboren
lebt und arbeitet in potsdam und auf gut rosenkrantz / schleswig holstein
zahlreiche ausstellungen im in- und ausland - auszug
| einzelausstellungen |
| 1989 | - galerie lass, kiel |
| 1992 | - galerie trapez, potsdam |
| 1993 | - landesbank berlin, potsdam |
| 1994 | - "rock 'n roll", galerie trapez, potsdam, katalog
- polnisches kulturzentrum, berlin |
| 1995 | - "only you", galerie sander & ebert, darmstadt |
| 1997 | - se galerie, darmstadt,
- galerie witte, bad hoenef,
- "mike bruchner malerei und mischtechnik" galerie liebau,
burghaun / fulda
- piloten unter wasser, land brandenburg lotto gmbh, potsdam ( katalog u. cd ) |
| 1998 | - galerie richter, potsdam |
| 1999 | - artspektrum,würzburg |
| 2001 | - holzschnittdruckserie "verkünden, verklären, verkraften",
würzburger dom, würzburg
- "mike bruchner malerei und grafiken"
galerie liebau, burghaun / fulda |
| 2003 | - holzschnittdruckserie "verkünden, verklären, verkrafte", |
| 2004 | - "arche" malerei, villa kellermann, potsdam (katalog) |
| 2005 | - brandenburgischer kunstverein, potsdam
- "arche" malerei, villa kellermann, potsdam |
| gruppenausstellungen |
| 1992 | - art frankfurt, repräsentiert durch galerie trapez, potsdam
- "künstler der galerie trapez", cb's 313 gallery, new york
- "triathon II", brandenburgertor, potsdam |
| 1993 | - art frankfurt, repräsentiert durch galerie trapez, potsdam
- "künstler der galerie trapez", potsdam
- "brandenburger künstler", land brandenburg lotto gmbh,
potsdam
- "großformate", michendorf
- galerie junge kunst, frankfurt / o. (katalog) |
| 1994 | - art frankfurt, repräsentiert durch galerie trapez, potsdam
- kunst zürich 94, repräsentiert durch galerie trapez
- art mutiple, düsseldorf, repräsentiert durch galerie trapez |
| 1995 | - art frankfurt, repräsentiert durch galerie trapez, potsdam
- "auftakt", edition trapez, potsdam
- "aneignung", galerie mike geßner, potsdam ( katalog )
- kunst zürich 95, repräsentiert durch galerie mike geßner
- art mutiple, düsseldorf, repräsentiert durch edition trapez |
| 1996 | - art frankfurt, repräsentiert durch se galerie, darmstadt
- "künstler der galerie", se galerie, darmstadt
- "potsdamer künstler", artspektrum, würzburg
- "stilleben", kunst im stadtraum 96, potsdam
- kunst zürich 96, repräsentiert durch galerie mike geßner
- "absolut modern sein", galerie markus richter, potsdam
- art mutiple, düsseldorf, galerie markus richter
- "blick zurück nach vorn", galerie markus richter |
| 1997 | - "zeitgeist" galerie sperl, berlin |
| 1999 | - "sommerschau" galerie sperl, potsdam |
| 2000 | - "menschen" galerie liebau, burghaun fulda
- "sequenzen" land brandenburg lotto gmbh, potsdam |
| 2001 | - "family spirit" galerie dunkelrot, hamburg |
| 2002 | - "künstler der galerie liebau" galerie liebau, burghaun fulda |
| 2003 | - "quadros onesto" arco, potsdam |
| 2004 | - "malerei, mischtechniken und skulpturen" galerie liebau, burghaun fulda |
arbeiten in öffentlichen sammlungen
- museum für junge kunst, frankfurt/o.
- landeskunstsammlung brandenburg, cottbus
- sammlung land brandenburg lotto gmbh
- sammlung landesbank berlin
- artothek der landesbibliothek brandenburg, potsdam
- museum im dom, würzburg
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