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| Lebenslauf |
| 1969- 1973 | Studium Hochschule Bauwesen Leipzig |
| 1973- 1990 | Tätigkeit als Architekt |
| 1983- 1986 | Studium Spezialschule
Keramik/ Plastik Halle |
| 1991- 1998 | Intensivierung der malerischen Tätigkeit
Malunterricht, Workshops
Teilnahme an Sommerakademien etc. |
| Ausstellungen / Beteiligungen |
| 1984- 2006 |
Halle, Leipzig, Berlin, Potsdam,
Delitzsch, Belzig, Nauen,
Treuenbrietzen, Dahme,
Wünsdorf, Luckenwalde, Wiesenburg |
Bei Brigitte Heßler gibt es keine vollkommenden Landschaften. Mit rustikalen Farbflächen, schwarzen Linien, gekippter Perspektive steigert sie die Eindrücke, die sie selbst in der Landschaft erfährt. Die herbe Formensprache der Acrylbilder wird durch eine kulturvolle Farbigkeit gebrochen, selbst starke Kontraste werden durch eine ästhetische Klammer in Schach gehalten.
Die Titel der Bilder - Sommerfeld, Mohnfeld, Rapsfeld, Weg ins Land, Märkische Straße - mögen ein idyllisches Versprechen geben, das die gemalten Arbeiten schließlich nicht halten. Glücklicher Weise nicht halten, denn die Bilder von Brigitte Heßler faszinieren durch ihre expressive Farbigkeit und ihre klaren Formen.
Marlis Schnaibel, MAZ 25.01.06
Kunst ist für mich sinnliche Erfahrung und intellektuelle Anregung zugleich.
In meinen Werken bin ich auf der Suche nach eigenständigen bildnerischen Lösungen für Raum, Körper, Fläche sowie für Rhythmus und Farben. Immer von der Einsicht bestimmt, dass man nur analog der Natur etwas entstehen lassen kann.
Für mich ist das "Wie", die Art und Weise der Formulierung interessant, während das "Was", das Sujet, ein Anlaß, eine Anregung ist. Nicht die Perfektion der Darstellung, sondern die Lebendigkeit und Kraft der Ausführung sind mir wichtig. Und das Erfinden und Gestalten von Formen, die aus dem Material, den Mitteln, der Fantasie und dem bildnerischen Tun entstehen. Mein Ziel ist eine tektonisch elementare Formulierung meiner Themen, die sich mit der Landschaft, dem Stillleben und der Figur befassen. Ich strebe eine autonome plastische Gestaltung an, nicht thematisch aufgeladen, sondern sich selbst genügend.
Brigitte Heßler
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